PlayStation VR (PS VR ) Test

PlayStation VR (PS VR ) Test
Nutzer Bewertung:
90
Die PlayStation VR ist nicht das erste VR-Headset, das für den Endverbraucher angeboten wird, allerdings soll es dazu beitragen, dass sich die innovative Technik endlich...
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NamePlayStation VR
Auflösung1920×1080
BesonderheitenSocial Screening geplant
Framerate120 FPS
KompatibilitätHDMI + USB
Sichtfeld100°
Sound3D Sound
StromversorgungUSB
TechnikLCD Display
TrackingInterne Tracking-Technologie
ErscheinungsterminSeit Oktober 2016 auf dem Markt
Gewicht610g Gramm

Die PlayStation VR ist nicht das erste VR-Headset, das für den Endverbraucher angeboten wird, allerdings soll es dazu beitragen, dass sich die innovative Technik endlich bei der breiten Masse durchsetzt. Deshalb war es Sony wichtig, eine erschwingliche VR-Brille zu entwickeln. Das System hat viele Stärken, aber auch ein paar Schwächen, sodass sich viele Gamer fragen, ob sich der Kauf der PlayStation VR lohnt.

Besonderheiten und Features der PlayStation VR

Das Virtual-Reality-Headset von Sony erschien am 13. Oktober 2016 für einen Preis von 399 Euro. Derzeit ist es ausschließlich mit der PlayStation 4 und der PlayStation 4 Pro kompatibel. Die VR-Brille arbeitet mit der PlayStation Camera zusammen, die separat gekauft werden muss. Dadurch wird jede Kopfbewegung registriert und so umgesetzt, dass sie als Bewegung im virtuellen Raum dargestellt wird. Der Spieler kann sich in einem Blickwinkel von vollen 360 Grad umsehen und hat damit das Gefühl, sich mitten im Geschehen zu befinden.

Der Raum wird bei der PlayStation VR auf ähnliche Weise erkannt wie bei PlayStation Move. Am VR-Headset befinden sich neun Lichtpunkte, mit denen die Kamera die Bewegungen wahrnimmt. Auch Kopfdrehungen nach hinten sowie Bewegungen innerhalb des Sichtfelds der Kamera werden so aufgezeichnet. Im Visier ist ein OLED-Panel verbaut, das 5,7 Zoll groß ist und je Auge eine maximale Auflösung von 960 x 1080 Pixel bei 120 Hertz aufweist. Zu den weiteren Highlights der PlayStation VR gehören die Beschleunigungssensoren und Gyrometer.

Um die PlayStation VR zu nutzen, benötigt man neben der PS4 oder PS4 Pro nur noch die PlayStation Camera. Deshalb sind die Kosten, um mit der PS VR in die virtuelle Welt einzusteigen, vergleichsweise gering. Manche Spiele arbeiten zusätzlich mit der Bewegungssteuerung der PlayStation Move, wodurch ein noch realistischeres Spielgefühl entsteht. Die meisten Spiele-Titel werden im Sitzen gespielt. Es gibt aber schon einige Games, für die man stehen muss. In der Spielumgebung sollte ein freier Raum von wenigstens sechs Quadratmetern zur Verfügung stehen. Andernfalls könnte es bei hektischen Spielen zu Unfällen kommen.

Lieferumfang und Aufbau der VR-Brille

Von den VR-Brillen der Konkurrenz ist bekannt, dass der Aufbau und die Installation nicht immer simpel sind. Auch bei der PlayStation VR dauert die Inbetriebnahme länger als das bei der Spielkonsole. Trotzdem ist der Aufbau verhältnismäßig einfach und lässt sich mithilfe der Anleitung in kurzer Zeit erledigen. Zum Lieferumfang gehören:

  • VR-Headset
  • Prozessoreinheit
  • Stereokopfhörer
  • HDMI- und USB-Kabel
  • Netzteil mit Netzkabel
  • Anschlusskabel für das Headset

Bevor man in die virtuelle Welt eintauchen kann, verbindet man die Prozessoreinheit der PlayStation VR zunächst mit der PS4, dem Headset und dem Fernseher. Diese kleine Box dient dazu, die Audio- und Bildsignale zu verarbeiten und weiterzugeben. Dadurch ist es beispielsweise möglich, das Sichtfeld der VR-Brille auch auf dem Fernseher anzuzeigen, wodurch auch andere Personen im Raum an der VR-Erfahrung teilnehmen können. Zudem unterstützt die Box Ultra HD-Auflösungen. Bisher ist die VR-Technologie noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie kabellos funktioniert. Deshalb liegt bei der Lieferung ein Anschlusskabel bei, das mit einer Länge von 4,5 Metern ausreichend lang ist. Wenn das VR-Headset erstmalig mit dem eigenen Profil auf der PS4 gestartet wird, muss es eingerichtet werden. Dabei erfährt man auch, wie man das Headset korrekt aufsetzt und welche Position im Raum ideal ist.

Grundsätzlich benötigt man für diese erste Einrichtung der PlayStation VR ein wenig Zeit. Man sollte darauf achten, dass es im Raum keine Spiegelflächen wie Glas oder glänzende Oberflächen gibt und auch störende Lichtquellen vermeiden.

Tragekomfort des VR-Headsets

Das Aufsetzen der VR-Brille gestaltet sich problemlos. Man kann das Headset mittels Kopfbügel so auseinander ziehen, dass es auf fast jede Kopfform passt. Anschließend muss das Visier an die Augen herangezogen werden, bis ein scharfes Bild entsteht. Nun beginnt die Feinjustierung, um die VR-Brille optimal auf dem Kopf zu positionieren und so eine perfekte Bildqualität zu erzielen. Man sollte darauf achten, dass die Schrift gut lesbar ist. Zusätzlich gibt es ein kleines Rädchen am Kopfbügel, mit dem man die VR-Brille noch fester ziehen kann. Anschließend verrutscht sie auch bei schnelleren Kopfbewegungen nicht mehr.

sony headsetDas VR-Headset bringt ein Gewicht von 610 Gramm auf die Waage. Die Hauptlast dieses Gewichts verteilt sich über die Stirn. Während sich einige Modelle der Konkurrenz wie eine Taucherbrille anfühlen, ist die PlayStation VR sehr bequem. Auch nach einigen Stunden fühlt sie sich nicht unangenehm oder gar störend an. Sony empfiehlt den Spielern, nach ungefähr einer Stunde eine Pause einzulegen. Die meisten Personen, die das erste Mal in der virtuellen Welt unterwegs sind, halten aber gar keine Stunde durch, weil diese Erfahrung für das Gehirn sehr anstrengend ist und auch leichte Übelkeit oder Kopfschmerzen hervorrufen kann.

Wer eine Pause einlegen muss, kann das Visier der VR-Brille nach oben schieben. Man muss demnach nicht erst das komplette Headset absetzen. Durch die Lücke, die durch das Hochschieben des Visiers entsteht, ist es möglich, den Augen eine kurze Pause zu gönnen. Der Spalt ist aber auch praktisch, um die momentane Position im Raum zu überprüfen oder den Controller zu wechseln. Insgesamt ist die VR-Brille von Sony gut durchdacht und bietet einen sehr guten Tragekomfort. Auch Brillenträger kommen mit dem Headset gut klar, weil man die eigene Brille darunter anlassen kann.

Die VR-Erfahrung mit der PlayStation VR

Sobald man das VR-Headset erstmalig aufgesetzt hat, findet man sich im Hauptmenü der PS4 wieder. Das ist noch wenig spektakulär, weil lediglich eine Leinwand dargestellt wird, deren Größe man anpassen kann. Über den virtuellen Bildschirm kann man beispielsweise auch Filme schauen oder normale PS4-Spiele starten, ohne dass dafür der Fernseher benötigt wird. Die eigentliche VR-Erfahrung beginnt erst, wenn man ein Programm oder ein Game startet, das über eine spezielle VR-Unterstützung verfügt. Dann ist man plötzlich mitten im Spielgeschehen.

Jeder Spieler, der noch keine VR-Erfahrungen sammeln konnte, wird davon beeindruckt sein, sich frei in einer virtuellen Welt umschauen zu können. Mit der VR-Brille von Sony ist es sogar möglich, einen Blick über die Schulter zu werfen. Fast alle Spiele, die die PS VR bisher unterstützen, sind im Sitzen spielbar. Manchmal wird der Spieleindruck aber noch realistischer, wenn man dabei steht. Dann ist es möglich, sich im Sichtfeld der Kamera frei zu bewegen und die Spielwelt noch besser zu erkunden. Wichtig ist nur, dass die Kamera immer die Lichtleisten des Headsets sieht. Deshalb lässt sich das Headset im Liegen – etwa um einen Film anzuschauen – kaum nutzen.

Bedingt durch die Lichtleisten-Technologie kann es zudem in manchen Spielsituationen noch zu Fehlern kommen. Möchte man beispielsweise in der Spielwelt mit dem Move-Controller nach etwas greifen, kann es sein, dass man die Lichtleisten an der Brille mit der Hand verdeckt. Dann kommt es zu einer Fehlermeldung, die den Spieler unsanft aus der virtuellen Welt in die Realität zurückversetzt.

Angebotene Spiele und Programme

PlaySation VR SetPünktlich zum Launch der PlayStation VR gibt es zahlreiche VR-Demos, aber auch Updates für bereits bestehende Spiele sowie komplett neue Anwendungen, die für völlig innovative Spielerfahrungen sorgen. Während die Updates meistens kostenpflichtig sind, gibt es auch einige gratis Animationsfilme und Spiele.

Beliebt ist im Moment das Spiel „Playroom VR“. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von sechs Partyspielen für maximal fünf Spieler. Diese Spiele demonstrieren gut, was mit dem VR-Headset alles möglich ist. Neben einem kompakten Jump’n’Run für zwei Spieler gehört auch eine Godzilla-Sequenz dazu. Das Spiel „Keep Talking and Nobody Explodes“ basiert auf der Möglichkeit, zwei Bildschirme zu verwenden, wie es auch von der Wii U bereits bekannt ist. In der virtuellen Realität entschärft der Spieler eine Bombe, während die restlichen Mitspieler über den Fernseher die technischen Unterlagen nutzen können.

Für viel Spielspaß sorgen auch Rennspiele wie „Thumper“ oder „DriveClub“. Hier garantiert die virtuelle Realität einen echten Geschwindigkeitsrausch. Aber auch Arcade-Shooter machen sich die VR-Technologie zu Nutze, wie zum Beispiel das Game „Rez Infinite“ beweist.

Obwohl Sony das sicher nicht gerne sehen wird, sind bereits die ersten VR Porn Studios dazu übergegangen, spezielle  Videos zu erstellen.

Vorteile und Nachteile der PlayStation VR im Überblick

Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente der PlayStation VR noch einmal im Überblick:

Vorteile:

  • Guter Tragekomfort
  • Viele Spiele mit VR-Unterstützung in unterschiedlichen Preisklassen
  • Möglichkeit für kurze Pausen, ohne das Headset absetzen zu müssen
  • Für Brillenträger geeignet
  • Mit einem Anschaffungspreis von 399 Euro erschwinglich

Nachteile:

  • Teilweise Fehlermeldungen durch Lichtleisten-Technologie
  • Einige Spiele wirken noch unscharf und verwaschen

Für die breite Masse der Spieler ist die PlayStation VR vor allem aufgrund der geringen Anschaffungskosten sehr interessant.

Fazit zur Sony PlayStation VR

Für einen erschwinglichen Einstieg in die virtuelle Realität und ein echtes Mittendrin-Gefühl eignet sich die PlayStation VR hervorragend. Seit der Ankündigung im Jahre 2014 hat Sony stetig an der Weiterentwicklung gearbeitet, sodass das VR-Headset eine ausgefeilte Technik mitbringt. Die Verarbeitung ist gut und auch der Tragekomfort bleibt nicht auf der Strecke. Für einen Preis von 399 Euro darf man sicher keine High-End-Technik erwarten, aber gerade deshalb ist die VR-Brille für die breite Masse interessant.

Zudem überzeugt die PlayStation VR mit der Tatsache, dass es schon zu ihrem Start eine große Auswahl an Spielen und Anwendungen gibt. Da die Leistungsfähigkeit der PS4 begrenzt ist, wirken einige Spiele noch etwas verwaschen. Andere sind jedoch bereits sehr gut umgesetzt, weswegen die Hoffnung besteht, dass die Entwickler in Zukunft zahlreiche Spiele auf den Markt bringen, die für ein noch authentischeres VR-Erlebnis sorgen.

Bilder von playstation.com

 

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3 Kundenrezensionen für PlayStation VR (PS VR ) Test:
  1. Sam, 16. Juli 2016
    80

    Auf http://www.gaming-brille.de/ steht, dass eine Gaming Brille den Augen hilft, z.B. durch Blaulicht Filterung. Machen VR Brillen das auch?

    LG,
    Sam

  2. pedd000r, 24. August 2016
    100

    heisser schice

  3. Lordchick, 7. September 2016

    Nur Analphabeten hir xD

  4. CEDRICK, 13. Februar 2017

    Hi, muss sagen für den Preis ist das noch Bull……….
    Mir persönlich wäre dies nicht wert.
    Vielleicht ca für 300 Steine als gesamt bundle so wie move + camera und vr.
    Das wäre ein Realistischer Einkaufs Preis für gadgeds die nicht immer genutzt werden.
    Trotzdem für Fans und Leute die viel zeit haben ein Muss.

    LG, Cedrick

  5. Smithe588, 24. Februar 2017

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  6. Pharmb449, 24. Februar 2017

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  7. Pharmd434, 26. Februar 2017

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  8. Pharme386, 27. Februar 2017

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  9. Smithd115, 18. März 2017

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