InfinitEye

InfinitEye
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Auflösung1280 x 800
Sichtfeld210°
Gewicht490 Gramm
Besonderheitenriesiges Display bei kleinem Gewicht
Erscheinungsterminkeine Angaben

Die Infinite Eye ist ein Projekt dreier ehrgeiziger junger Männer, die sich der völligen Immersion verschrieben haben. Unendlich ist das Sichtfeld nicht, aber mit 210° Sichtfeld scheint es zumindest für den Träger so. Wo man bei der Oculus Rift schon keine Ränder mehr sehen kann, und das bei gut 100° Sichtfeld, ist bei der Infinite Eye noch längst nicht Schluss.

Im Sommer 2013 sammelte das Team Geld zur Umsetzung des Gerätes für den VR Markt. Man kann nur hoffen, dass sie die finanziellen Mittel bald zusammen haben.

Technik
Der Trick bei der Sache sind zwei schräg gestellte Monitore, auf die mit Fresnellinsen geblickt wird. Damit kann erreicht werden, dass das Blickfeld zwar riesig, das Gewicht aber relativ leicht ist. Der momentane Prototyp wiegt sogar etwas weniger als die Developer Version der Oculus Rift. Allerdings muss man auch bedenken, dass es sich nur um einen Prototypen handelt, der auch aus weniger stabilem Material hergestellt ist.

Gegen die Vermutung Fresnellinsen würden kein scharfes Bild erzeugen können, wurde das Gerät bereits getestet und für gut befunden. Es scheint lediglich kleine Abstriche im Kontrast zu geben.

Bildqualität
Die beiden Bildschirme der Infinite Eye erlauben auch eine größere Fläche und damit höhere Auflösung. Momentan werden 1280 x 800 Pixel pro Auge angeboten. Das klingt erst mal nach sehr viel, wobei man auch bedenken muss auf wie viel Grad sich die Pixel verteilen müssen.

Fazit
Wenn die Jungs weiter an ihrer Brille basteln, werden wir sicher bald wieder von ihnen hören. Momentan bleibt die InfiniteEye für den Heimgebrauch allerdings Zukunftsmusik.

Das Entwicklerteam
Die drei jungen Franzosen Lionel Anton, Stephane Portes und Robin Bourianes sind alle Anfang 30 und kommen aus der Bildverarbeitungs-Ecke und der IT-Branche. Zusammen basteln sie an Soft- und Hardware um ihre Freude an der virtuellen Realität weiter zu treiben. Das Team hat seinen Sitz in Toulouse, wo auch zwei der drei künstliche Intelligenz, Programmierung, Robotik und Bildverarbeitung studiert haben.

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